Reverse-Prompting: Wie dir absichtlich schlechter Output helfen kann

Shownotes

Link zur Folge zum Thema Projekte erstellen: https://t3n-meisterprompter.podigee.io/63-chatgpt-claude-projekte-anleitung-prompt-hacks

Link zur Folge zum Thema Bann-Liste: https://t3n-meisterprompter.podigee.io/48-bann-liste-ki-hack

Schreib uns gern, welche Prompts wir aus deiner Sicht behandeln sollen. Entweder per E-Mail an meisterprompter@t3n.de oder via Instagram. Renate findest du unter @renate.gpt, Stella schreibst du über @t3n_magazin.

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Susanne Renate Schneider: Herzlich willkommen bei t3n MeisterPrompter, dem Podcast,

Susanne Renate Schneider: der deine Prompts auf Hochglanz poliert

Werbung: Diese Folge wird unterstützt von Zoho. Zoho hilft dir, Prozesse zu automatisieren, Kundenbeziehungen zu managen und dein Business digital zu organisieren – alles auf einer Plattform.

Susanne Renate Schneider: Ich sitze heute hier mit Stella von t3n

Stella-Sophie Wojtczak: Und ich mit Renate von renate.gpt und du hast es auch wirklich so betont,

Stella-Sophie Wojtczak: es ist sowas ganz Besonderes.

Stella-Sophie Wojtczak: Es ist was Besonderes. Es ist auch wirklich schön, weil ich mich immer freue,

Stella-Sophie Wojtczak: wenn wir es so aufzeichnen.

Stella-Sophie Wojtczak: Aber uns gibt es jede Woche. Also immer Mittwochs gibt es eine neue Folge.

Stella-Sophie Wojtczak: Ihr könnt euch jede Woche freuen.

Stella-Sophie Wojtczak: Selbstverständlich. Und zwar immer zum Thema KI und Prompten.

Stella-Sophie Wojtczak: Und heute, ja, ziehen wir das Ganze mal anders auf.

Stella-Sophie Wojtczak: Weil ehrlich gesagt gucken wir genau darauf, wie man es nicht macht.

Susanne Renate Schneider: Vielleicht wird die Folge auch am Gegenteiltag veröffentlicht.

Susanne Renate Schneider: Wer weiß. Das wäre Zufall. Weißt du noch in der Schule?

Stella-Sophie Wojtczak: Ja, natürlich.

Susanne Renate Schneider: Gegenteiltag. Und wir läuten jetzt den KI-Gegenteiltag an, der euch bessere Ergebnisse bringt.

Susanne Renate Schneider: Was, wenn ich es schon sage, klingt es schon irgendwie weird,

Susanne Renate Schneider: aber ich erkläre euch oder wir erklären euch, was wir damit ganz genau bezwecken wollen.

Susanne Renate Schneider: Eigentlich kommt, hole ich jetzt zu lange aus, wenn ich es psychologisch erkläre, oder?

Stella-Sophie Wojtczak: Wir machen so eine kleine Interviewsituation jetzt. Und zwar,

Stella-Sophie Wojtczak: Renate, erzähl uns doch erst mal, was hier eigentlich der psychologische Hintergrund

Stella-Sophie Wojtczak: hinter dem ist, was wir machen, weil du hast ja auch eine Vergangenheit als Arbeitspsychologe.

Susanne Renate Schneider: Genau, also psychologisch passiert es tatsächlich manchmal so,

Susanne Renate Schneider: dass man in einem therapeutischen Umfeld nicht fragt, okay, das ist dein Ziel,

Susanne Renate Schneider: wie kommst du da bestmöglich hin?

Susanne Renate Schneider: Denn es ist manchmal schwierig, das wirklich zu abstrahieren.

Susanne Renate Schneider: Wie komme ich da hin? Was muss ich ganz genau machen? Das weiß man ja meistens

Susanne Renate Schneider: nicht, sonst würde man es machen.

Susanne Renate Schneider: Deswegen ist es halt effizient oder manchmal einfach zielführender zu sagen, okay, das ist dein Ziel.

Susanne Renate Schneider: Was müsstest du machen, um dieses Ziel auf jeden Fall nicht zu erreichen?

Susanne Renate Schneider: Beziehungsweise was müsstest du machen, um dieses Ziel zu sabotieren?

Susanne Renate Schneider: Das klingt jetzt erstmal komisch und es fühlt sich vielleicht auch im ersten Moment komisch an.

Susanne Renate Schneider: Selbst in dieser, also auch im psychologischen, im therapeutischen Setting fühlt

Susanne Renate Schneider: sich das komisch an, weil man fühlt sich ein bisschen veräppelt.

Susanne Renate Schneider: Aber was bringt das denn?

Stella-Sophie Wojtczak: Also erstmal Disclaimer, wir machen hier natürlich keine therapeutische Beratung,

Stella-Sophie Wojtczak: sondern wir gucken uns einfach nur dieses Prinzip an und haben das eben in dem

Stella-Sophie Wojtczak: Fall quasi in Ansätzen aufs Prompten übertragen. Ich fände es witzig.

Susanne Renate Schneider: Wenn wir heute so auf der Couch eigentlich liegen würden. Das wäre jetzt eigentlich nett.

Stella-Sophie Wojtczak: Ja, stimmt. Dann müssten wir nochmal drüber sprechen, wie wir unser Studium

Stella-Sophie Wojtczak: hier einrichten. Aber damit wir zu dem Arbeitskontext zurückkommen.

Stella-Sophie Wojtczak: Okay, zurück zum Arbeitskontext.

Stella-Sophie Wojtczak: Und zwar, wir haben uns überlegt,

Stella-Sophie Wojtczak: genau das zu nehmen und zum Beispiel, wenn ihr einen Text für Linkedin erstellen wollt.

Stella-Sophie Wojtczak: Und ich könnte mir vorstellen, der eine oder die andere macht das manchmal mit KI.

Stella-Sophie Wojtczak: Sich dann mal genau das, was Renate gerade gesagt hat, zu schnappen und zu sagen,

Stella-Sophie Wojtczak: hey, wenn ich einen Linkedin-Post haben will, der wirklich am besten gar nicht

Stella-Sophie Wojtczak: funktioniert. Der soll ignoriert werden.

Stella-Sophie Wojtczak: Der soll wirklich einfach schlecht performen. Der soll keine Impressions erzeugen, keine Kommentare.

Stella-Sophie Wojtczak: Also genau das übrigens, was ihr natürlich nicht wollt, wenn ihr wahrscheinlich

Stella-Sophie Wojtczak: auf der Plattform was veröffentlicht.

Stella-Sophie Wojtczak: Fragt mal, was würdet ihr dann tun? Und ich weiß, das ist ein super kurzer Prompt

Stella-Sophie Wojtczak: und ich habe auch zu Renate am Anfang gesagt, Moment mal, also ich soll jetzt...

Stella-Sophie Wojtczak: Beim Prompten fragen, wie ich es nicht machen soll. Damit mir dann auffällt

Stella-Sophie Wojtczak: beim Output der KI, weil das ist der Sinn dahinter, dass vielleicht Punkte,

Stella-Sophie Wojtczak: die ich mache, weil ich sie für richtig halte, weil sie sich so eingebürgert haben,

Stella-Sophie Wojtczak: damit ich genau die hinterfrage und dann plötzlich sehe, aha,

Stella-Sophie Wojtczak: okay, keine Ahnung, genau den Aufbau, den ich immer für meinen Linkedin-Post,

Stella-Sophie Wojtczak: um bei dem Beispiel zu bleiben, nutze,

Stella-Sophie Wojtczak: der ist ja genau falsch, sagt jetzt zumindest ein Output. Und das muss man natürlich

Stella-Sophie Wojtczak: auch immer kritisch hinterfragen.

Stella-Sophie Wojtczak: Das ist wieder eine Episode, wo wir euch einfach auch Anregungen geben wollen,

Stella-Sophie Wojtczak: wie man auch zusätzlich mit KI arbeiten kann.

Susanne Renate Schneider: Genau, also es ist einfach ein Bewusstsein dafür, was eben falsch laufen kann.

Susanne Renate Schneider: Also das kann man halt wie gesagt natürlich auf jeden Lebensbereich ziehen,

Susanne Renate Schneider: aber wenn man dann sieht,

Susanne Renate Schneider: okay, vielleicht mache ich echt ein paar Sachen, die eigentlich exakt das Gegenteil

Susanne Renate Schneider: bewirken würden, nämlich dass man das Ziel sabotiert und genau die könnt ihr

Susanne Renate Schneider: dann ja auch übernehmen im Fortgang des Chats beispielsweise, um zu sagen,

Susanne Renate Schneider: bitte merke dir diese Sachen und tu alles dafür, dass sie im Verlauf des Chats

Susanne Renate Schneider: oder des Projektes umgangen werden.

Stella-Sophie Wojtczak: Genau. Und das ist dann wieder der Punkt. Kommen wir mal weg von dem Linkedin-Post,

Stella-Sophie Wojtczak: was ja ein recht einfaches Beispiel war.

Stella-Sophie Wojtczak: Die Idee, diesen Prompt so einzusetzen oder diesen Prompt Zusatz ist es ja eher,

Stella-Sophie Wojtczak: wäre genau für was, wenn ihr Projektarbeit macht.

Stella-Sophie Wojtczak: Sprich, wenn ihr schon, ja, vielleicht eine gewisse Idee habt,

Stella-Sophie Wojtczak: die ihr verfolgt, wenn ihr schon einige Inhalte generiert habt und dann das

Stella-Sophie Wojtczak: Ganze eben so zu hinterfragen und was du gerade auch gesagt hast,

Stella-Sophie Wojtczak: was man nicht machen muss. Wir haben ja auch eine Folge jüngst dazu gemacht,

Stella-Sophie Wojtczak: wie ihr Projekte erstellt.

Stella-Sophie Wojtczak: Die kommt nochmal in die Shownotes. Und das wäre auch was, wo ihr genau dann

Stella-Sophie Wojtczak: auch hinterlegen könnt, hey, so möchte ich es übrigens nicht in meinem Projekt haben.

Susanne Renate Schneider: Genau, also das war ja wirklich am Anfang, also wirklich ganz am Anfang von

Susanne Renate Schneider: KI, von ChatGPT, habe ich immer gesagt, sagt nicht, was ihr nicht wollt,

Susanne Renate Schneider: weil das dann so ein bisschen ist wie der rosa Elefant, der im Raum steht.

Susanne Renate Schneider: Mittlerweile hat sich das schon gewandelt, denn solche, wie hast du es auch

Susanne Renate Schneider: immer genannt, diese No-Gos-Systeme,

Susanne Renate Schneider: Was man auch sagen kann, welche Worte auch nicht genutzt werden kann.

Susanne Renate Schneider: Das ist auch ein sehr, sehr wichtiger Marker für KI mittlerweile,

Susanne Renate Schneider: um ein gutes Ergebnis zu bekommen, damit es auch weiß, was es nicht machen soll.

Stella-Sophie Wojtczak: Genau. Ich glaube, wir haben auch mal einen Hack dazu gemacht,

Stella-Sophie Wojtczak: dass ihr eben eine Liste erstellen sollt mit Begriffen, die ihr nicht verwenden sollt.

Stella-Sophie Wojtczak: Da könnt ihr zum Beispiel typische Buzzwords draufschreiben etc.

Stella-Sophie Wojtczak: Das war eben auch mal ein Hack. Link kommt in die Shownotes.

Stella-Sophie Wojtczak: Und da ist es mittlerweile, ich glaube, als wir die Custom-GPTs erstellt haben,

Stella-Sophie Wojtczak: war es auch explizit so, erinnere ich mich oder meine ich mich zu erinnern,

Stella-Sophie Wojtczak: ich schaue es nochmal nach, dass da auch stand übrigens auch,

Stella-Sophie Wojtczak: was soll eben nicht passieren.

Stella-Sophie Wojtczak: Und da merkt man ja auch, also auch generell, KI soll ja immer nutzerfreundlich

Stella-Sophie Wojtczak: sein. Klar ist es wichtig, gut zu prompten, aber es soll ja trotzdem auch so

Stella-Sophie Wojtczak: eigentlich verständlich und leicht zu bedienen sein, dass es möglichst viele Menschen nutzen.

Stella-Sophie Wojtczak: Das ist ja auch etwas, ein Anliegen der Softwareunternehmen,

Stella-Sophie Wojtczak: die da eben hinterstehen.

Stella-Sophie Wojtczak: Deswegen auch das, dass sich das so wandelt, ist ja irgendwie auch nachvollziehbar.

Susanne Renate Schneider: Genau, auf jeden Fall. Und wie gesagt, das nehmt ihr dann und ihr könnt quasi

Susanne Renate Schneider: erstmal diesen Prompt machen, dieses Was muss tun, um das Ziel zu sabotieren

Susanne Renate Schneider: und dann erstellt mir die bestmögliche Umsetzung unter Berücksichtigung dieser Fehler.

Stella-Sophie Wojtczak: Ja, genau. Also das ist dann eben der nächste Schritt. Erst fragen,

Stella-Sophie Wojtczak: was kann falsch laufen und dann nochmal zu schauen, was können wir daraus machen.

Stella-Sophie Wojtczak: Aber man kann natürlich auch das weiterdrehen.

Stella-Sophie Wojtczak: Also du kannst ja auch in Anführungszeichen Spaß erlauben und sagen,

Stella-Sophie Wojtczak: okay, dann setz mir doch das bitte genauso um, dass alles schief geht.

Stella-Sophie Wojtczak: Also du kannst ja auch das nochmal wirklich vertiefen und auch in dem Kontext weiterarbeiten.

Susanne Renate Schneider: Und auch gucken, in wie vielen Sachen davon man sich dann doch wiedererkennen würde auch.

Stella-Sophie Wojtczak: Eben, also wir finden, also klar, wir schmunzeln da auch so ein bisschen drüber,

Stella-Sophie Wojtczak: haha, ich fordere die KI auf, mach es genauso, wie es nicht laufen soll.

Stella-Sophie Wojtczak: Aber genau, das ist ja eigentlich dieser witzige Twist, der auch dazu anregen

Stella-Sophie Wojtczak: soll, sich nochmal selbst zum Beispiel auch im Team zu hinterfragen.

Stella-Sophie Wojtczak: Also auch sowas, wir haben viele in letzter Zeit manchmal auch über Brainstorming

Stella-Sophie Wojtczak: gesprochen, auch für solche Runden, wenn ihr merkt, okay, die Luft wird immer

Stella-Sophie Wojtczak: dünner und auch im Oberstübchen, da wird es immer schwieriger,

Stella-Sophie Wojtczak: wir kommen gerade schwer voran.

Stella-Sophie Wojtczak: Wäre das so eine Sache, korrigiere mich gerne als Arbeitspsychologin,

Stella-Sophie Wojtczak: die auch wieder so ein bisschen das gängige Doing aufbrechen kann und da helfen kann.

Stella-Sophie Wojtczak: In verschiedenen, ob es jetzt Projektarbeit ist, gerade wenn ihr auch im Bereich

Stella-Sophie Wojtczak: Marketing, Social Media unterwegs seid, ich glaube, da wäre das auch nochmal hilfreich.

Susanne Renate Schneider: Eine neue Denkweise ist immer hilfreich, auch so, ja, wie du halt gesagt hast,

Susanne Renate Schneider: wenn man so feststeckt in dem Sumpf, dass man da eben rauskommt.

Susanne Renate Schneider: Also probiert es sehr gerne mal aus. Wir freuen uns darüber zu hören,

Susanne Renate Schneider: wie ihr das findet, wie es ankam.

Susanne Renate Schneider: Schreibt es gerne entweder in die Kommentare oder an unsere E-Mail.

Stella-Sophie Wojtczak: Und zwar an meisterprompter@t3n.de Vergesst nicht natürlich diesen Podcast zu abonnieren.

Stella-Sophie Wojtczak: Genauso wie unser Newsletter. Da gibt es nämlich auch immer Prompts und Hacks für die KI-Nutzung.

Stella-Sophie Wojtczak: Und dann würde ich sagen, schaltet nächste Woche wieder ein.

Stella-Sophie Wojtczak: Vielleicht sprechen wir auch wieder über ein KI-Tool. Wir nehmen uns die ja

Stella-Sophie Wojtczak: alle nacheinander, nehmen wir die ja genau unter die Lupe, was da so unsere

Stella-Sophie Wojtczak: Erfahrungen sind. Aber ihr erfahrt es nur wenn er einschaltet.

Stella-Sophie Wojtczak: Es wird aber auf jeden Fall KI-relevant sein. Deswegen seid dabei,

Stella-Sophie Wojtczak: abonniert uns und bis nächste Woche und drei, zwei, eins, stimmt. Bleib nochmal.

Renate und Stella: drei, zwei, eins, bleib sauber.

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