Verbesserter Prompt-Aufbau: Neuer KI-Hack für Claude, Gemini und ChatGPT
Shownotes
Der Prompt-Aufbau:
- Rolle
- Aufgabe --> Ergänzt durch Schritt-für-Schritt-Plan
- Kontext
- Tonalität
- Zielgruppe
- Beispiele
- Fragen
Link zum Instagram-Account von Max Fröhlich: https://www.instagram.com/max.froehlich/
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Schreib uns gern, welche Prompts wir aus deiner Sicht behandeln sollen. Entweder per E-Mail an meisterprompter@t3n.de oder via Instagram. Renate findest du unter @renate.gpt, Stella schreibst du über @t3n_magazin.
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Transkript anzeigen
Stella: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von t3n MeisterPrompter
Stella: dem Podcast, der deine Prompts auf Hochglanz poliert.
Werbung: Diese Folge wird unterstützt von Zoho. Zoho hilft dir, Prozesse zu automatisieren, Kundenbeziehungen zu managen und dein Business digital zu organisieren – alles auf einer Plattform.
Stella: Und ich sitze hier mit Renate von renate.gpt.
Renate: Und ich sitze hier mit Stella von t3n.
Stella: Und wir haben ein Update für euch. Und zwar haben wir ja mal die Folge gemacht,
Stella: sauberer Prompt, Link in den Shownotes, und haben euch da erklärt,
Stella: wie eigentlich ein vernünftiger Promptaufbau aussieht.
Stella: Siebenstufiges Prinzip, vielleicht erinnert ihr euch. Unter anderem steht da
Stella: nämlich dabei, man muss immer eine Rolle vergeben, eine Aufgabe,
Stella: den Kontext setzen, Zielgruppe, Beispiele nennen.
Stella: Und ihr merkt, jetzt muss ich selber noch mal überlegen, was die anderen zwei Punkte sind.
Stella: Die Frage. Die Frage und was ist der siebte? Tonalität hast du das schon gesagt?
Stella: Die Tonalität habe ich auch nicht. Seht ihr, auch ich hätte es jetzt nachgucken
Stella: müssen, deswegen gar nicht schlimm, guckt gerne in die Shownotes,
Stella: da steht es auch nochmal drin.
Stella: Aber heute müssen wir euch, nachdem wir auch schon mal diesen Schritt für Schritt
Stella: planen eingefügt haben, das war ja die Erweiterung der Aufgabe,
Stella: macht das Schritt für Schritt, gibt es jetzt wieder ein Update.
Stella: Und zwar, wie man die Aufgabe auch wirklich so platziert im Prompt,
Stella: also es geht da jetzt um die Platzierung, gar nicht so sehr um den Inhalt,
Stella: dass das Ganze auch einfach gut von der KI umgesetzt werden kann.
Renate: Genau, also es ist nichts, was die Sache über den Haufen wirft,
Renate: sondern ein Update, um nochmal das Beste rauszuholen und das ist auch glücklicherweise
Renate: gar nicht schwer, einfach nur gewusst wie.
Renate: Und was genau bedeutet das denn jetzt? Was ist denn jetzt das Update?
Stella: Es ist eigentlich wirklich ganz simpel. Wir lassen erstmal die Reihenfolge so, wie sie ist.
Stella: Das heißt, ich persönlich steige bei meinen Promts, ich weiß nicht,
Stella: wie du es machst, auch immer so ein, dass ich erstmal die Rolle vergebe,
Stella: weil sich das einfach für mich so eingebürgert hat.
Stella: Und dass ich danach die Aufgabe kurz beschreibe. Mal in Stichpunkten, mal im Fließtext.
Stella: Ehrlich gesagt ist das so ein bisschen
Stella: auch von der Aufgabe und von meiner aktuellen Laune dann abhängig.
Stella: Und das ist nämlich der Punkt. Die Aufgabe bleibt an der Stelle.
Stella: Aber wenn ihr das Ganze, ich nenne es jetzt mal fertig geschrieben habt,
Stella: sprich ihr habt auch an letzter Stelle bei mir, sind meistens Quellenbeispiele
Stella: genannt, setzt ihr danach nochmal die Aufgabe.
Stella: Aber bevor, also ihr setzt die Aufgabe, aber ihr fragt trotzdem,
Stella: bevor du beginnst, wenn ihr diesen Part einbaut, was wir ja auch häufig empfehlen,
Stella: das zu machen, mit dem Part, hey, bitte stell fünf Fragen, damit du diese Aufgabe optimal lösen kannst.
Stella: Den macht ihr schon dahinter, aber vor die fünf Fragen macht er eben die Aufgabe nochmal.
Renate: Genau, also am Ende wirklich sehr einfach. Was steckt jetzt überhaupt dahinter?
Renate: Eigentlich ist es ja so, wenn wir quasi unsere Aufgabe vergeben und dann beispielsweise
Renate: sagen, bitte fasse den folgenden Artikel in fünf Sätzen zusammen.
Renate: Dann sagen wir natürlich noch ein bisschen was für wen, pipapo so.
Renate: Und dann kommt dieser Artikel.
Renate: Der Artikel, wenn wir es zusammenfassen lassen wollen, dann ist der wahrscheinlich
Renate: ein bisschen länger. Ja, und
Renate: jetzt müssen wir ein bisschen technischer denken, aber wir schaffen es.
Renate: So eine Antwort auch von einem KI-System hat eben nur ein bestimmtes Kontext-Window,
Renate: also nur eine bestimmte, man kann sich das vorstellen wie so eine Art,
Stella: Ja, so eine Aufmerksamkeitsspanne.
Renate: Genau. So, und wenn das halt voll ist von halt den ganzen Inhalten,
Renate: dann ist das Ding voll und dann gibt es halt, kommt es halt zu Halluzinationen,
Renate: zu Ungenauigkeiten, Problemen.
Renate: Und wie kann man das umgehen? Indem wir quasi nochmal die wichtige Sache vom
Renate: Anfang, also was wir erwarten, hinterziehen.
Renate: Also ganz am Ende, wo wir es einfach nochmal auffuschen. Eigentlich ist es so
Renate: ein bisschen so, als ob man mit jemandem redet, wo man so denkt,
Renate: komm, ich wiederhole das nochmal für dich.
Stella: Wenn du merkst, dass deinem Gegenüber vielleicht so ein bisschen im mittleren
Stella: Teil, merkst du die Augen gehen in so eine ganz andere Richtung.
Stella: Und du merkst schon so, die Person möchte nichts sagen, aber die Aufmerksamkeit hat kurz nachgelassen.
Stella: Und da wiederholst du auch nochmal den wichtigen Punkt. Und das ist dasselbe
Stella: Prinzip. Und das ist das selbe Prinzip.
Renate: Und das ist nochmal die Aufgabe. Genau. So, hey, fass mir das jetzt nochmal zusammen.
Renate: Und also das, was wirklich das Wichtigste ist, die Essenz des Prompts am Ende,
Renate: das packst du dann nochmal an den Anschluss.
Renate: Und das sorgt dann eben dafür, dass du die essentiellen Sachen in diesem Kontextfenster
Renate: auf jeden Fall drin hast.
Renate: Und das ist, also wir müssen jetzt echt mal Props vergeben, weil wir haben das
Renate: natürlich jetzt, es hat uns kein Vögelchen gezwitschert, Sondern wir haben das
Renate: auch bei Max Fröhlich gesehen.
Stella: Genau, deswegen an der Stelle kommt quasi auch wie so eine kleine Quellenangabe
Stella: das Ganze auch in die Shownotes. Also wenn es nicht funktioniert.
Stella: Nein, so natürlich nicht, weil das ist der wichtige Punkt.
Stella: Renate hat das quasi mitgebracht jetzt zu uns für die Aufzeichnung.
Stella: Und natürlich war so mein erster Impuls auch.
Stella: Entschuldigung. Immer generell, wenn ich mit KI arbeite, gibt es ja, wie gesagt, die Token.
Stella: Das heißt, jetzt ganz vereinfacht gesagt, so eine Art Aufmerksamkeitsspanne,
Stella: eine Maximalanzahl an Inhalt, die ihr vermitteln könnt und dann wird es schwammig.
Stella: Dafür funktioniert es einfach nicht mal richtig. Und gerade diese Tokenangaben
Stella: sind auch immer gar nicht so klar gezogen.
Stella: Also ich persönlich kann jetzt nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen,
Stella: wie zum Beispiel bei ChatGPT oder bei Claude in einem Chatfenster genau die
Stella: Tokenanzahl ist, weil das leicht auch variieren kann.
Stella: Aber das beiseite, auf jeden Fall habe ich dann zu dir gesagt,
Stella: ja, wieso soll ich denn dann Token verschwenden?
Stella: Weil jede Information verbraucht ja Token. Und zweimal was angeben.
Stella: Und hast du gesagt, ja, Stella, habe ich auch gedacht, habe ich aber ausprobiert.
Stella: Und das ist der wichtige Teil jetzt.
Stella: Natürlich haben wir es ausprobiert. Und was hat das Ganze gezeigt?
Renate: Es funktioniert eben einfach wirklich. Es geht halt wirklich ganz,
Renate: also ihr merkt nochmal, dass es genauer das ist, was ihr eben möchtet.
Renate: Heißt nicht, dass wenn ihr das nicht macht, dass ihr ein falsches Ergebnis bekommt,
Renate: aber ich habe schon gemerkt, dass es nochmal mehr auf das einzahlt,
Renate: was wirklich ich mit dem Prompt bezwecken wollte.
Stella: Jetzt muss man aber auch dazu sagen, ihr müsst es nicht bei jeder Aufgabe machen,
Stella: sondern auch da zum Beispiel jetzt dieses Beispiel, was du gebracht hast,
Stella: wenn natürlich, weiß ich nicht, ein umfangreiches Dokument angehangen wird,
Stella: eine mehrseitige PDF-Datei, wo ihr auch entsprechende Anforderungen stellt.
Stella: Beispielsweise, ich möchte den Output in der Liste, in einer Tabelle angezeigt
Stella: bekommen, folgende Kategorien, Stichpunkte etc.
Stella: Sprich, wenn ihr eine komplexe Anfrage an die KI habt, kann es Sinn machen,
Stella: mit dieser Aufgabe, Renate macht den Daumen hoch, mit dieser Doppelung der Aufgabe zu arbeiten.
Stella: Wenn es weniger komplexe Sachen sind, dann müsst ihr das nicht machen.
Stella: Das heißt, wir haben ja teilweise auch schon zum Beispiel bei uns in den Prompts,
Stella: in den Vorlagen auch Sachen gehabt, wo es darum ging, Texte zu generieren.
Stella: Wenn ihr auf eurem Chatfenster auch seht, auf eurem Laptop, okay,
Stella: mit ein-, zweimal scrollen ist das Ganze umrissen und ich habe da nicht sehr
Stella: viel Inhalt noch quasi angehängt, dann müsst ihr auch nicht die Aufgabe doppelt vergeben.
Renate: Ja, und was natürlich auch nicht geht, also ein schlechter Prompt,
Renate: der bleibt auch ein schlechter Prompt. Da könnt ihr euch wiederholen, wie ihr wollt.
Renate: Und was auch noch mehr in die Hose geht, ist, wenn ihr ein bisschen widersprüchliche Sachen dann sagt.
Renate: Also wenn ihr oben was anderes sagt als unten,
Renate: das führt nämlich dazu, dass das ganze Kontextwindow mehr oder weniger so ein
Renate: bisschen in einem Fragezeichen schwimmt, weil das dann eben nicht gleich,
Renate: also die gleiche Essenz ist, das wäre auch ein Problem.
Renate: Von daher, ich empfehle da wirklich eigentlich die Aufgabe zu kopieren am Ende.
Renate: Also wir sind Menschen, wir denken manchmal, wir drücken uns schon sehr gewählt und klar aus,
Renate: aber allein schon, wenn ihr einen Satz oder ein Wort ändert,
Renate: das kann schon eine Folge darauf haben, was eben das Ergebnis wäre.
Renate: Also kopieren macht eigentlich Sinn.
Stella: Genau das, was du gerade angesprochen hast, würde ich auch noch mal vertiefen,
Stella: nämlich die Aufgabe muss natürlich präzise formuliert sein.
Stella: Wir sagen das immer dazu, aber genau sowas kann sich nicht ausdeichen.
Stella: Das heißt, diese erste Aufgabe, bitte vernachlässig die nicht,
Stella: sondern damit setzt ihr natürlich immer noch den Ton.
Stella: Also die muss klar sein, die könnt ihr auch gerne in Stichpunkten formulieren,
Stella: aber wie Renate sagt, bitte da nicht quasi dann das eine ganz ausführlich,
Stella: das andere dann irgendwie in anderen Begriffen macht es nicht,
Stella: weil das ist dann eher gesagt Verschlimmbessern.
Stella: Also wenn ihr sagt, okay, nee, so wollen wir es nicht, dann lieber mit einer
Stella: Aufgabe arbeiten und die klar präzise formulieren, anstatt dann irgendwie mit
Stella: zwei Varianten da plötzlich in einem Chat, weil, wie du sagst,
Stella: das sorgt einfach nur dafür, dass der Output möglicherweise schwammiger wird.
Renate: Also als Merksatz für heute, guter Prompt,
Renate: fängt nicht gut an, er endet gut. Aber, also ehrlich gesagt,
Renate: wenn man es genau nimmt, muss ich sagen, fängt gut an und endet gut, ne?
Stella: Ich wollte gerade sagen, der Anfang ist auch wichtig. Wir haben uns neulich
Stella: im Rahmen unseres Jubiläums mal unsere Outtakes angeguckt.
Stella: Und da hatte Renate so eine Phase, da hat sie, ich glaube, da hast du immer
Stella: die Folgen beendet und hast hintenher noch so eine Lebensweisheit quasi mitgegeben,
Stella: sowas wie der Fisch fängt immer an, am Kopf zu stinken oder sowas.
Stella: Und es hat mich mehrmals wirklich sehr doll zum Lachen gebracht,
Stella: weshalb wir da dann auch manchmal Schnitte gesetzt haben, weil wir beide dann
Stella: tierisch lachen mussten, aber daran hat mich jetzt gerade der Abschluss erinnert
Stella: und ich muss sagen, wir müssen das wieder mehr einführen, weil ich muss sagen,
Stella: jetzt das mit dem Ende, das war noch nicht so ganz flüssig, das war noch so
Stella: ein bisschen... Weißt du, was mir eigentlich eingefallen ist.
Renate: Als wir die Folge vorbereitet haben? Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat das ist...
Stella: Und mit diesem Ohrwurm würden wir euch gerne für diese Episode entlassen,
Stella: Weil mit uns, mit unserem Podcast geht es hier an der Stelle nicht zu Ende,
Stella: sondern es geht weiter und zwar in der nächsten Woche am Mittwoch.
Stella: Also schaltet auf jeden Fall wieder ein, vergesst nicht uns zu abonnieren und
Stella: ganz wichtig, es gibt uns als Newsletter und alle Infos dazu findet ihr in den
Stella: Shownotes, weil da kriegt ihr
Stella: alle zwei Wochen auch nochmal einen extra Prompt, den ihr kopieren dürft.
Stella: Und ich weiß, wir sagen immer, ihr dürft nicht kopieren, aber den dürft ihr kopieren und nutzen.
Stella: Mit freien Textfeldern, die ihr dann ausfüllen müsst, aber sei es drum.
Stella: Deswegen schaltet gerne wieder ein und dann hören wir uns nächsten Mittwoch wieder.
Renate: Und bis dahin.
Renate und Stella: Drei, zwei, eins, bleib sauber.
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