Schmuckes Jubiläum: Prompt-Learnings für die KI-Nutzung
Shownotes
t3n MeisterPrompter als Newsletter abonnieren: https://t3n.de/info/t3n-newsletter/
Hier gibt es den ** Prompt der Woche **– aber bitte nicht mit Copy-Paste nutzen, sondern an die eigene Situation anpassen. Dafür ergänzt du alles in eckigen Klammern geschriebene durch deine persönlichen Punkte. Achte darauf, keine vertraulichen Informationen anzugeben und halte Hinweise zum Verhalten und generell zu Personen anonym.
„Du bist [deine Position, z.B. Projektmanager in einem IT-Unternehmen] mit Erfahrung in professioneller Geschäftskorrespondenz.
Aufgabe: Formuliere eine professionelle E-Mail an [Empfänger, z.B. Bestandskunde / Geschäftspartner / Lieferant].
Kontext:
- Anlass: [z.B. ausstehende Rückmeldung, Terminvereinbarung, Projekt-Update]
- Ziel: [Was soll konkret erreicht werden?]
- Beziehung: [z.B. langjähriger Kunde / neuer Kontakt / interne Kommunikation]
- Berücksichtige den folgenden Mailverlauf inhaltlich und knüpfe daran an:
[Mailverlauf hier einfügen]
Tonalität: Freundlich, professionell und klar. Keine Floskeln. Folgende Begriffe darfst du nicht nutzen: [xxxxx]
Format:
- Betreff-Zeile (max. 60 Zeichen)
- Klare Struktur mit max. 4 Absätzen
- Konkreter Call-to-Action am Ende
- Länge: Kurz und präzise, Absätze einfügen
Welche 5 Fragen hast du noch, um mir die bestmögliche Antwort zu liefern.“
Unsere erste Episode: https://t3n-meisterprompter.podigee.io/2-emails
Schreib uns gern, welche Prompts wir aus deiner Sicht behandeln sollen. Entweder per E-Mail an meisterprompter@t3n.de oder via Instagram. Renate findest du unter @renate.gpt, Stella schreibst du über @t3n_magazin.
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.
Transkript anzeigen
Stella: Herzlich willkommen zu t3n MeisterPrompter, dem Podcast, der deine Prompts auf Hochglanz poliert.
Stella: Werbung: Diese Folge wird unterstützt von Zoho. Zoho hilft dir, Prozesse zu automatisieren, Kundenbeziehungen zu managen und dein Business digital zu organisieren – alles auf einer Plattform.
Stella: Ich sitze hier mit Renate von renate.gpt.
Renate: Und ich sitze hier mit Stella von t3n.
Stella: Und wir feiern heute.
Renate: Eigentlich hätten wir die Folge heute mit Happy Birthday anfangen können.
Stella: Du möchtest nicht, dass ich singe. Dann verlieren wir alle AbonnentInnen,
Stella: die wir im vergangenen Jahr aufgebaut haben.
Stella: Also deswegen ist es sehr schön. Also wir machen das hier jetzt einfach schon ein Jahr.
Renate: Genau, Happy Einjähriges. Wir bräuchten so einen kleinen Geburtstag,
Renate: wie man mit Kids ein Jahr feiert.
Stella: Aber wir hätten eigentlich Konfetti-Kanonen kaufen können. Ja.
Renate: Stellt euch vor, hier fliegt Konfetti rum.
Stella: Also, was wir uns für diese Folge überlegt haben. Also erstmal würden wir uns
Stella: sehr freuen, wenn ihr uns gratuliert natürlich. Das würde wir gerne machen.
Renate: Wir fordern das jetzt einfach mal.
Stella: Genau. Nein, also wir freuen uns natürlich immer über Feedback,
Stella: weil, dass wir das jetzt ein Jahr machen. Ich meine, wie wir damals gestartet sind.
Stella: Ich glaube, das war ja ein sehr offenes Projekt und es ist einfach total schön,
Stella: dass das so gut ankommt. Aber es geht auch nur, weil wir immer Zuschriften kriegen
Stella: mit euren Problemen und die ihr halt mit Prompts lösen wollt.
Stella: Deswegen bitte, bitte macht da weiter. Ihr müsst uns natürlich nicht zum Einjährigen
Stella: gratulieren in dem Sinne.
Stella: Aber ihr dürft uns gern Promptvorstehung schicken an meisterprompter@t3n.de.
Stella: Und ich würde sagen, für die Folge, wir haben keine Konfetti-Kanone.
Stella: Stattdessen wollen wir über Fehler sprechen im vergangenen Jahr.
Renate: Genau, also wir haben uns ja überlegt, okay, was ist im letzten Jahr so alles passiert?
Renate: Und da ist uns aufgefallen, so einiges. Deswegen haben wir so ein bisschen geguckt,
Renate: okay, wie war es denn eigentlich so vor einem Jahr?
Renate: Und dann haben wir uns den Prompt angeguckt, der unsere erste Folge beinhaltet
Renate: hat, also den wir da gezeigt haben.
Renate: Da haben wir beide gut gelacht. Also es war so, okay, gut. Also worum ging es denn da, Stella?
Stella: Genau, es ging darum, am 19. Februar 2025, es war ein Mittwoch,
Stella: ging es darum, wie man E-Mails mithilfe von KI verfasst.
Stella: Also sprich, einfach eine E-Mail reingeben, auf die man vielleicht gerade nicht
Stella: so die Muße hat zu antworten.
Stella: Das war so die Idee dahinter und dann haben wir dafür einen Prompt vorbereitet.
Stella: Und Disclaimer, ihr findet die Folge noch. Wir können sie auch verlinken.
Stella: Er ist auch nicht falsch, aber als wir den Front gesehen haben,
Stella: haben wir beide so geschmunzelt, weil der ist halt so kurz.
Renate: Der ist kurz und der hat auch Ausbaum da, würde ich sagen.
Renate: Also wenn mir den jetzt jemanden so zeigt, würde ich so sagen,
Renate: also kriegst du schon ein Ergebnis, aber du musst wahrscheinlich echt noch viel
Renate: nacharbeiten, weil wir halt, da war halt nicht so viel drin einfach.
Stella: Ja, und ich meine, auch wenn man mal auf das Jahr zurückguckt,
Stella: wir haben ja auch mehrere Folgen gemacht, so wie KI-Systeme sich vielleicht
Stella: verändert haben, zum Beispiel GPT haben wir drüber gesprochen,
Stella: auch Google mit Gemini und ich glaube, da sieht man dann auch einfach gerade
Stella: diese Relevanz von Struktur, die jetzt in Promts möglicherweise dazugekommen
Stella: ist, nicht immer, aber manchmal,
Stella: die gab es damals so noch nicht und das war irgendwie auch noch spannend zu
Stella: sehen in diesem Rückblick, was haben wir in dem Jahr gemacht,
Stella: wie sich einfach auch das Promten weiterentwickelt hat.
Stella: Und ja, ich bin gespannt, was in den nächsten Monaten da so auf uns zukommt.
Renate: Ja, und vor allem auch in dem Umgang mit KI. Also auch, wir haben so reflektiert,
Renate: hey, was hat sich denn für uns so geändert?
Renate: Also haben wir vielleicht auch ein paar Fehlerchen gemacht oder was,
Renate: wo wir jetzt sagen, ey, das war irgendwie vielleicht ein bisschen kontraproduktiv
Renate: oder was heißt kontraproduktiv, da hat man einfach dazugelernt und da haben
Renate: sich echt ein paar Sachen ergeben.
Renate: Also ich glaube so grundlegend war halt schon dieses Kontextthema,
Renate: das zieht sich ja eigentlich wie ein roter Faden.
Renate: Da bin ich mir aber ziemlich sicher, dass wir das in der ersten Folge schon
Renate: auch angeschnitten haben irgendwo.
Renate: Aber halt noch nicht so richtig, okay, wie gibst du jetzt den besten Kontext?
Renate: Was heißt Kontext überhaupt?
Renate: Die ganzen Inhalte, die dann halt zu zwei Sachen führen.
Renate: Entweder gibst du halt irgendwie zu viel Kontext und dann brabbelt man halt so vor sich hin.
Renate: Und KI hängt sich dann an so Sachen auf und man legt sich auch damit ein bisschen so Steine in den Weg.
Renate: Oder, also das ist natürlich immer noch der Hauptfehler, kein oder zu wenig
Renate: Kontext. Also das ist ja schon was, wo ich sagen würde...
Renate: Das, vor allem im Hinblick auf den letzten Prompt, hat sich extrem entwickelt.
Stella: Ja, also kann ich dir nur zustimmen. Gerade, das ist auch was,
Stella: was ich merke, dass ich entweder manchmal zu viel Kontext gebe,
Stella: was dann einfach, da hatten wir auch mal eine Folge drüber, glaube ich,
Stella: gemacht, dass dann einfach das Ergebnis wie verwässert wird.
Stella: Und ich mich als Nutzerin frage, hä, das wollte ich doch so gar nicht haben.
Stella: Wieso ist denn der Fokus jetzt darauf gelegt und nicht darauf?
Stella: Das ist doch viel wichtiger. Also ich glaube, dieses Grundverständnis,
Stella: das schärft sich erst mit der Zeit, wo du mit künstlicher Intelligenz arbeitest.
Stella: Das ist einfach was, das bekommst du durch so eine gewisse Routine.
Stella: Das heißt, klar, der erste Fehler, den wir bei uns in den letzten zwölf Monaten
Stella: gemerkt haben, definitiv Thema Kontext.
Stella: Wie setzt man den richtig ein? Das ist immer ein Abwägen, was passt gerade besser?
Stella: Und ich glaube, da kann man auch jetzt, ich könnte jetzt nicht den perfekten
Stella: irgendwie, daran erkennst du, ob dein Kontext perfekt sitzt, aber,
Stella: Für mich ist nur dieser Hack, der sich wirklich eingebrannt hat,
Stella: immer Fragen stellen, weil damit kannst du gerade diese Kontextgeschichte in
Stella: Anführungszeichen ein bisschen ausgleichen.
Stella: Das heißt, ranfügen, welche fünf Fragen hast du, um diese Aufgabe optimal zu
Stella: erfüllen, hilft dir halt einfach als Nutzerin, als Nutzer,
Stella: dass du da dann vielleicht nochmal ausgleichst, wenn du entweder zu viel Information
Stella: gegeben hast, wo die KI sich dann irgendwas zieht, aber das Falsche,
Stella: oder wenn du zu wenig gegeben hast, was das Ergebnis tendenziell generisch und weniger passend macht.
Renate: Ja, und ich glaube, daran anknüpfend ist auch noch so eine Sache,
Renate: dass man halt zu schnell im Hier ist der Prompt ist, anstatt einen Schritt zurück zu gehen.
Renate: Und auch, das kann man entweder, ne, strengt man sein englisches Köpfchen an, ist immer ein voll.
Renate: Oder man kann natürlich ja das auch in Konsolation mit KI machen,
Renate: indem man erstmal sagt, okay, was ist denn der beste Prozess,
Renate: um dieses Problem anzugehen?
Renate: Anstatt halt direkt zu sagen, hier löse jetzt das Problem.
Renate: Und da muss ich auch echt sagen, das macht so einen Unterschied,
Renate: ob ich halt zu ChatGPT beispielsweise direkt am Anfang erstmal sage, okay,
Renate: was sind die beiden besten Vorgehensweisen, um Problem XY zu lösen,
Renate: weil dann, und da muss ich ja sagen, auch wenn ich jetzt gerade gesagt habe,
Renate: hey, strengt doch euer Köpfchen an.
Renate: Empfohlen weiterhin, aber ich habe selber so viel dazugelernt,
Renate: auch dieses, welche Vorgehensweisen sind besser, weil wir sind halt Menschen
Renate: mit Gewohnheiten, wir machen Sachen in unserem Leben schon nach einer bestimmten
Renate: Weise, weil wir es halt so gelernt haben.
Renate: Und allein das mal zu fragen, was gibt es noch, da lernt man schon dazu.
Renate: Also wenn man es halt richtig anwendet. Ich denke in letzter Zeit so viel drüber
Renate: nach ehrlich gesagt, weil die Studien werden ja auch verdichten sich,
Renate: dass wir halt dümmer werden mit KI.
Renate: Denkst du, ja wir wären dümmer damit, wenn wir es halt falsch anwenden und
Renate: das ist glaube ich ein Weg diesen Prozess auch mit KI zu durchdenken und auch
Renate: den Fokus zu erweitern wie wir schlauer werden können damit und wie wir halt
Renate: auch unseren Fokus eben erweitern können.
Stella: Wie wir vielleicht auch einfach fokussierter sein können also ich glaube gerade
Stella: das was du angesprochen hast mit dem wenn man nicht vernünftig vorbereitet ist,
Stella: was möchte ich von der künstlichen Wenn Intelligenz dann einfach schnell irgendeinen
Stella: Prompt reinkloppt, wie so eine Art Suchmaschinenanfrage,
Stella: A, wird das Ergebnis schlechter und B, ich merke das bei mir selber auch,
Stella: dann bin ich selber noch gar nicht an dem Punkt richtig zu wissen,
Stella: was will ich denn jetzt eigentlich.
Stella: Ich habe zwar so ein berufliches Problem, irgendeine Aufgabenstellung,
Stella: die möchte ich lösen, aber ich selber habe mir noch gar nicht vernünftig zum
Stella: Beispiel über die Zielgruppe Gedanken gemacht oder über die Kernbotschaft,
Stella: die ich vielleicht transportieren will.
Stella: Das sind halt Gedanken, die muss ich mir selber machen und ich halte es für
Stella: fatal, das an KI auszulagern.
Stella: Ich glaube auch nicht, dass es wirklich gut funktioniert, einfach weil die künstliche
Stella: Intelligenz, das klingt jetzt so, die künstliche Intelligenz,
Stella: das wollte ich gar nicht so labeln, weil einfach KI-Software nicht dein Wissen,
Stella: nicht deine Erfahrung der Welt hat, wie du sie hast.
Stella: Das heißt, da fehlt immer ein gewisser Teil, Kontext hin oder her.
Stella: Und deswegen habe ich auch für mich gemerkt, in der Zeit, wo wir jetzt MeisterPrompter
Stella: machen, und ich glaube, das sieht man auch bei den Promts, dass es dieses Sprichwort
Stella: KI zum Sparringspartner machen ist kein Sprichwort, eher so ein Hinweis.
Stella: Das ist wirklich der Punkt, wo ich KI-Nutzung sehe, nämlich indem Fragen,
Stella: Sachen, die von mir erarbeitet worden sind, verbessern, hinterfragen und ich
Stella: glaube, das ist einfach wichtig,
Stella: wenn ich KI nutze, mir darüber klar zu sein, ich nutze es als Sparringspartner,
Stella: ich lasse mir Fragen stellen, ich lasse mir neue Perspektiven aufzeigen,
Stella: aber nicht mit dem Gedankengang reinzugehen,
Stella: okay, ich habe hier eine Aufgabe und diese möchte ich lösen.
Stella: Jetzt löst KI die Aufgabe für mich.
Stella: Das wird generisch und vor allen Dingen langfristig habe ich Sorge,
Stella: wie sich das auf uns Menschen auswirkt.
Renate: Also genau damit haben wir die Problematik. Und ich meine, das will ich jetzt
Renate: nicht fett aufmachen, aber aktuell gibt es ja fast wenig, was mehr gehypt ist
Renate: als Agenten und Automatisierung.
Renate: Und dass du halt OpenClar und halt pipapo, das Rechner läuft alles auf deinem
Renate: Rechner und du gliederst alles aus...
Renate: Wie gesagt, ein riesen anderes Thema, aber so da sehe ich diesen Fall.
Renate: Weil du kannst nicht anders, als natürlich dein Gehirn nicht mehr dahingehend
Renate: zu verwenden. Also das ist ja einfach, das kommt damit.
Renate: Und ich bin extrem gespannt, wie wir in einem Jahr wieder da sitzen und halt
Renate: darüber reden, wie sich das dann nochmal entwickelt hat.
Renate: Aber so, ich glaube, dieses Mindset beizubehalten, das ist halt auch ein extrem
Renate: wichtiges Learning, jetzt auch vom letzten Jahr.
Renate: Dass man halt merkt, hey, ich brauche das auch und halt nicht einfach nur hier
Renate: mach, sondern wir machen das zusammen und dann holst du halt beides,
Renate: das Beste von beiden Welten halt raus.
Renate: Weil du nutzt halt deinen Kopf und deine Expertise, weil wie du halt gesagt
Renate: hast, den Blick auf die Welt hat kein anderer.
Renate: Diese Expertise hat kein anderer. Die hast du dir erarbeitet.
Renate: Und ich glaube, das ist auch noch so ein Fehler oder ein Hauptpunkt,
Renate: dass man sich oft nicht Gedanken darüber macht, was ist die Datengrundlage von KI-Systemen.
Renate: Wenn das halt, das ist halt oft, vor allem wenn ich halt,
Renate: dann kommt natürlich wieder Prompten dazu, wenn ich Basiswissen quasi triggere,
Renate: weil ich nicht eine Rolle vergebe,
Renate: Kontext nicht richtig gebe, dann greift es halt auf Basiswissen zu und auf so
Renate: das, als ob du halt irgendwie so ein Lehrbuch aufmachst oder so und das ist
Renate: halt meistens dann ja wieder nicht das, was dir am besten hilft in deiner Situation
Renate: oder per se auch einfach,
Renate: Und falsche, fehlerhafte Sachen. Also das ist ja auch mal ganz davon abgesehen,
Renate: ist halt auch einfach viel Bias-behaftete Sachen, sind halt als die Datengrundlage.
Renate: Auch das ist natürlich ein riesen anderes Thema, aber so das muss man sich schon
Renate: öfter im Kopf zurechtlegen,
Renate: dass die Datengrundlage für manche Themen einfach murks ist oder ausbaufähig
Renate: und dass das halt nur in Verbindung mit der eigenen Erfahrung dann wirklich
Renate: zu einem sinnvollen Ergebnis führen kann.
Stella: Ich glaube, das ist für zwei Punkte wichtig. Das ist einmal für Unternehmen
Stella: wichtig, die gerade, wenn wir auf diesen agentischen Modus gucken,
Stella: sprich, dass wirklich KI-Systeme einfach eigenständig Aufgaben,
Stella: und zwar Aufgaben, die miteinander verknüpft sind, lösen, wirklich komplexe Befehle ausführen.
Stella: Dafür ist ja die Basis, dass ich weiß als ArbeitnehmerInnen in meinem Unternehmen,
Stella: was ich für Aufgaben habe und diese so beschreiben kann, dass sie eben ein Computerprogramm
Stella: vereinfacht gesagt umsetzen kann.
Stella: Das heißt, ich muss ja auch für mich diese Schritt-für-Schritt-Anleitung,
Stella: keine Ahnung, Buchung von einem Hotel, was muss ich da machen,
Stella: die muss ja irgendwie klar sein, welche Anforderungen habe ich da beispielsweise,
Stella: welche Budgetgrenzen etc.
Stella: Ich glaube, das ist das eine und das andere, was du ja auch angesprochen hast,
Stella: natürlich dahinterliegend die künstliche Intelligenz, je nachdem,
Stella: wie die trainiert worden ist.
Stella: In der Regel nutzen wir ja mehrheitlich KIs, die auch von US-Unternehmen kommen.
Stella: Das heißt, da zu schauen, welche Datenbasis das ist, für uns als EndverbraucherInnen
Stella: extrem schwierig, weil...
Stella: Wir wissen überhaupt gar nicht
Stella: genau, welche Trainingsdaten da jetzt reingeflossen sind, was ist es?
Stella: Und das ist vielleicht noch ein ganz wichtiger Punkt, der mir auch,
Stella: wenn ich auch als wir die OMR-Folge zum Beispiel mal planen wollten,
Stella: das hat nicht funktioniert und es hat einfach nicht funktioniert,
Stella: weil da wurde halluziniert, das weiß ich noch, wir sind verzweifelt, das ging einfach nicht.
Stella: Und künstliche Intelligenz kommt immer noch an bestimmten Stellen an Grenzen,
Stella: dass das eine und das andere ist, du kannst ihr nicht zu 100 Prozent vertrauen.
Stella: Du musst immer davon ausgehen, bei jeder Ausgabe, die du bekommst,
Stella: dass halluziniert worden ist.
Stella: Und deswegen ist es so, so wichtig, Sachen kritisch zu hinterfragen.
Stella: Also ich weiß, wir predigen das ja auch immer und vielleicht denkt der eine
Stella: oder die andere so, oh, jetzt schon wieder. Aber wirklich, weil es machen ja
Stella: immer noch Menschen, da einfach blind links irgendwas rauszukopieren,
Stella: das kann so in die Hose gehen.
Stella: Und ich meine, hey, was ist das auch für eine Wertschätzung,
Stella: wenn ich jetzt von jemandem eine E-Mail bekomme, wo ich mir denke,
Stella: hey, hast du nicht mal richtig aus ChatGPT rauskopiert?
Stella: Auf allen Ebenen ist es nicht in Ordnung.
Stella: Deswegen bitte prüft kritisch, was bei Künstlicher Intelligenz ausgegeben wird.
Stella: Und auch nur, weil da ein Link angezeigt wird, heißt das nicht,
Stella: dass hinter diesem Link diese Informationen verfügbar sind. Das ist ein großer Trugschluss.
Stella: Das ist das eine und das andere, was ich noch gemerkt habe.
Stella: Teilweise wird ja künstliche Intelligenz auch wie so ein Coach,
Stella: also zumindest habe ich schon im Netz das eine oder andere dazu gesehen,
Stella: hier KI macht meinen Coach etc.
Stella: In einem begrenzten Rahmen, sehr begrenzt, kann ich das auch verstehen, wie man das nutzt.
Stella: Aber ich glaube, gerade wer keine Coaching-Erfahrung hat, das kann so in eine
Stella: falsche Richtung gehen.
Stella: Also ich habe selber auch ein bisschen damit rumgespielt und gerade bei ChatGPT
Stella: habe ich einfach gemerkt, du wirst in allem bestärkt.
Stella: Du hast recht und natürlich sind deine Gefühle und es ist alles immer richtig
Stella: und das ist so, so gefährlich.
Stella: Also künstliche Intelligenz, ob das jetzt Chachipiti klaut, auch bei Gemini,
Stella: da kommt dann eher mal irgendwann so ein Riegel in meinen Erfahrungswerten davor.
Stella: So nach dem Motto, okay, kann ich jetzt nicht sagen oder kann ich jetzt nicht
Stella: irgendwie einschätzen.
Stella: Aber generell verlasst euch nicht darauf und macht nicht künstliche Intelligenz zu so einer Art Coach.
Renate: Ja, also ich glaube auch, man muss da extrem reflektiert rangehen.
Renate: Jetzt rein psychologisch, wenn ich mit etwas rede und wir, also man muss natürlich,
Renate: das ist Kommunikation, in unserer Birne ist das Kommunikation.
Renate: Und wir kriegen Feedback zu dem, was wir halt rausgeben. Das ist am Ende ganz
Renate: grundlegend eigentlich ja so, wie wenn wir mit einem Menschen auch reden.
Renate: Wir geben was raus, wir kommen was wieder.
Renate: So, jetzt rede ich hier mit KI und gebe mein Problem rein und bekomme eine bestärkende
Renate: Antwort wieder, mit der ich mich gut fühle.
Renate: Denn darauf sind KI-Systeme trainiert, dass du dich gut fühlst bei der Antwort.
Renate: Und wenn ich halt ja nicht auch davor gepromptet habe, hey, gib mir Kontrapipapo,
Renate: das macht man ja wahrscheinlich in so einer vulnerablen Situation dann vielleicht
Renate: nicht unbedingt und kriegt immer irgendwie was Gutes zurück.
Renate: So, jetzt stellt euch vor, ihr habt dasselbe Problem, mit dem ihr entweder schon
Renate: zum tausendsten Mal zu eurem Freund geht, der das schon irgendwann nicht mehr
Renate: hören kann oder der, wo ihr das hingibt und dann kommt natürlich,
Renate: weil das ist auch wichtig, auch mal Kontra zu bekommen,
Renate: dann was, wo ihr jetzt sagt, ja, das fühle ich mich jetzt nicht so gut dabei,
Renate: wenn mir jemand halt auch mal sagt, dass ich vielleicht nicht so die perfekte Person bin.
Renate: So, mit wem redet man dann in Zukunft lieber?
Renate: Das ist doch, also das ist, da braucht man jetzt auch kein Psychologie studiert haben dafür, zu sehen,
Renate: dass es tendenziell benutzt du dann für so Sachen, wo du vielleicht auch unsicher
Renate: bist, dann eher ein System, was dir halt irgendwie Zuspruch gibt.
Stella: Ein gutes Gefühl gibt.
Renate: Du fühlst dich einfach besser dabei. Und ich würde jetzt mal davon ausgehen,
Renate: ab einem gewissen Alter könnte man diese Reflexions, diesen Reflexionsgrad schon eher mitbringen.
Renate: Ich würde jetzt nicht sagen, dass es den jeder hat oder dass jeder ausreizt,
Renate: aber man hat es tendenziell, wo ich da echt ein Problem sehe und das,
Renate: sagen die Fakten extrem, sind halt jugendliche Kinder, weil da ist halt...
Renate: Ist ja zu dem, zu diesem, dass du hier mehr positive Sachen kriegst,
Renate: dann muss man ja überlegen,
Renate: Kids lernen ja auch und Kids lernen auch Konfliktverhalten erst und da kriegst
Renate: du ja noch mehr mal eine negative Sache, die halt nicht unbedingt dir gefällt,
Renate: weil halt auch das Gegenüber noch nicht weiß, wie geht man mit Gefühlen um.
Renate: Und ich glaube, das hat so einen Riesenimpact da drauf und deswegen ist es halt
Renate: extrem wichtig, auch da drauf, also diese Reflexion anzuregen,
Renate: auch bei halt jüngeren Nutzenden.
Stella: Also gerade das, was du ansprichst, geht ja auch in die Richtung wieder Wissen
Stella: vermitteln zum Thema Nutzung von künstlicher Intelligenz.
Stella: Ich persönlich kann überhaupt gar nicht einschätzen, welche Auswirkungen es
Stella: haben wird, wenn jetzt zum Beispiel die ersten Generationen von Kindern in die
Stella: Schule gehen, die ihre Hausaufgaben höchstwahrscheinlich mit ChatGPT lösen in manchen Fällen.
Stella: Gleiches gilt für Studierende. Ich meine, wir haben jetzt beide noch studiert
Stella: ohne künstliche Intelligenz, aber die, die jetzt an der Uni sind,
Stella: die arbeiten schon seit ein paar Jährchen damit.
Stella: Höchstwahrscheinlich. Deswegen, welche Auswirkungen das hat,
Stella: ich finde es wahnsinnig schwierig abzuschätzen.
Stella: Und vielleicht auch an der Stelle
Stella: nochmal, wenn wir zum Ende unserer Jubiläumsfolge jetzt kommen,
Stella: warum machen wir das hier eigentlich?
Stella: Nicht, um irgendwie die Nutzung von künstlicher Intelligenz hochzuhalten.
Stella: Also das wollen wir nicht, sondern uns geht es darum zu gucken,
Stella: was kann man damit Sinnvolles nutzen in der Arbeitswelt? Wo kann man da vielleicht
Stella: irgendwie einen Mehrwert mit generieren für sich selber, dass Aufgaben besser gelöst werden können?
Stella: Und was wir, glaube ich, beide auch wichtig finden, es geht uns wirklich um
Stella: diese prompt Wissenvermittlung.
Stella: So, dass ihr vielleicht durch uns neue Impulse bekommt oder auch hinterfragt,
Stella: hey, wie kann ich denn KI an der an der Stelle nutzen, welche KI-Systeme gibt es?
Stella: Deshalb machen wir diesen Podcast und werden ihn hoffentlich auch in einem Jahr,
Stella: sitzen wir hoffentlich wieder zusammen im Studio und werden darüber sprechen,
Stella: was sich in dem Jahr getan hat.
Stella: Wir haben übrigens unseren ersten Prompt. Der ist ja nicht falsch,
Stella: aber wir finden ihn einfach jetzt mit unserem heutigen Stand nicht so ausgereift. Er ist ausbaufähig.
Stella: Und diesen Ausbau findet ihr in unserem Newsletter, der am Donnerstag erscheint.
Stella: Also einen Tag quasi jetzt nach unserer Podcast-Veröffentlichung.
Stella: Und wie ihr euch da anmelden könnt, das findet ihr in den Shownotes.
Stella: Jetzt ist es ja aber auch so, wenn der Newsletter draußen ist,
Stella: könnt ihr den ja nicht quasi so nachanfordern.
Stella: Deswegen keine Sorge, ab Freitag findet ihr diesen langen Prompt quasi auch
Stella: dann hier bei t3n MeisterPrompter direkt unter der Folge.
Stella: Und in der nächsten Woche haben wir, ich glaube, es wird dich traurig machen,
Stella: Renate, die Triologie, sie ändert.
Stella: Wir haben noch eine Folge in unserer Bewerbungsreihe.
Stella: Und die kommt nächsten Mittwoch. Nämlich die Folge, wie ihr euch dann wirklich
Stella: auf das Bewerbungsgespräch, wo ihr hoffentlich eingeladen seid,
Stella: auch vorbereiten könnt. Also schaltet gerne wieder ein.
Stella: Und wir freuen uns auf Feedback von euch. Und in dem Sinne, bis nächste Woche.
Renate: Und jetzt singen wir noch ein bisschen Happy Birthday-Lieder.
Stella: Ich glaube, wir sagen einfach nur
Renate und Stella: 3, 2, 1, bleib sauber!
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