Community Management polieren: Prompts für kritische Kommentare

Shownotes

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Hier gibt es die ** Prompts der Woche **– aber bitte nicht mit Copy-Paste nutzen, sondern an die eigene Situation anpassen. Dafür ergänzt du alles in eckigen Klammern Geschriebene durch deine persönlichen Punkte. Achte darauf, keine vertraulichen Informationen anzugeben, und halte Hinweise zum Verhalten und generell zu Personen anonym.

Prompt 1: “Formuliere eine wertschätzende, individuelle Antwort auf diesen positiven Kommentar. Keine Floskel, keine Emoji-Überladung. Bedenke alles, was du über [xxxxx] weißt oder [Dokument / Link anhängen]“

Prompt 2: „Formuliere eine sachliche, deeskalierende Antwort auf diesen kritischen Kommentar. Ziel: Verständnis zeigen, Verantwortung übernehmen, Lösung anbieten – ohne Rechtfertigung. Bedenke alles, was du über [xxxxx] weißt oder [Dokument / Link anhängen]“

Prompt 3: „Analysiere diesen Kommentar. Ist eine Antwort sinnvoll oder nicht? Wenn ja: Schlage eine kurze, ruhige Antwort vor, die keine Eskalation erzeugt. Bedenke alles, was du über [xxxxx] weißt oder [Dokument / Link anhängen]“

Prompt 4: „Rolle: Du bist Community- & Social-Media-Manager:in für [Marke/Person]. Du hast ein feines Gespür für Tonalität, Plattform-Dynamiken und kommunikative Nuancen. Du kannst professionell, humorvoll oder zugespitzt antworten.

Aufgabe: Formuliere Antworten auf einen User-Kommentar unter einem Social-Media-Post.

Ziel: [- individuell einsetzen, nur Beispiele

  • Vertrauen stärken
  • Eskalation vermeiden]

Plattform: [Instagram / Tiktok / Linkedin / Youtube / andere]

Marken-Sprache:

  • Ansprache: [Du / Sie]
  • Emoji-Nutzung: [keine / sehr sparsam / max. 1–2 ]
  • vermeiden ausdrücklich: [z. B. Ironie, Jugendslang, Buzzwords, Belehrungen]

Post-Kontext: [Link zum Post oder kurze Beschreibung des Inhalts: Worum geht es im Video/Post? Welche Kernbotschaft? --> Wichtig: Link zum Post funktioniert teilweise nicht, dann besser pdf anhängen]

Kommentar: [Original-Kommentar des:der User:in einfügen]

Ergebnis: Erstelle 3 unterschiedliche Antwortvorschläge auf den vorliegenden Kommentar:

  1. nur Beispiele, individuell setzen
  2. humorvoll, nicht respektlos
  3. professionell, sachlich

Zu jeder Variante:

  • max. [X] Sätze
  • anschließend eine kurze Erklärung, warum diese Antwort sinnvoll ist

Das musst du unbedingt befolgen:

  • antworte konkret auf den Kommentar, nicht allgemein
  • keine generischen Phrasen
  • bleibe markenkonform
  • passe Stil und Länge an die Plattform an

Bevor du mit allem beginnst: Was fehlt dir, um die Aufgabe optimal zu erfüllen? Stelle mir maximal fünf Fragen.“

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Schreib uns gern, welche Prompts wir aus deiner Sicht behandeln sollen. Entweder per E-Mail an meisterprompter@t3n.de oder via Instagram. Renate findest du unter @renate.gpt, Stella schreibst du über @t3n_magazin.

Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du hier.

Werbung: https://www.zoho.com/de/?utmsource=t3n&utmmedium=Others&utmcampaign=BrandHub+t3n+2025&pagesensesource=68403005222228759&utmterm=&utmcontent=t3n

Transkript anzeigen

Stella: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt zu einer neuen Folge von t3n MeisterPrompter,

Stella: dem Podcast, der deine Prompts auf Hochglanz poliert.

Renate: Diese Folge wird unterstützt von Zoho. Zoho hilft dir, Prozesse zu automatisieren,

Renate: Kundenbeziehungen zu managen und dein Business digital zu organisieren.

Renate: Alles auf einer Plattform.

Stella: Ich sitze hier mit Renate von renate.gpt und

Renate: Ich sitze hier mit Stella von t3n.

Stella: Und wie angekündigt, haben wir euch heute verschiedene Möglichkeiten mitgebracht,

Stella: wie ihr auf Kommentare reagieren könnt, die zum Beispiel auf eurem Unternehmensaccount

Stella: vielleicht auf Social Media eintrudeln, die mal positiv, mal negativ,

Stella: mal schwer verständlich sind.

Stella: Aber ihr wollt vielleicht irgendwie damit umgehen und euch das ein bisschen

Stella: leichter zu machen, das gucken wir uns heute an.

Renate: Genau, denn so Kommentare sind absolut unterschätzt. Und da trennt sich die

Renate: Spreu vom Weizen, wenn ihr da nämlich einfach nur, ich sag mal,

Renate: auf einen positiven Kommentar schreibt, ja, danke, ist ja okay,

Renate: meine Güte, das merkt sich halt keiner.

Renate: Aber wenn man da halt wirklich dann auch noch was, so irgendwie was mit Witz

Renate: oder so macht, dann das ist halt was, was euch als Marke, als Unternehmen dann

Renate: wirklich nochmal auszeichnen kann. Also da liegt wirklich auch viel Potenzial,

Renate: dass man sich da nochmal von der Masse abhebt.

Renate: Und das muss nicht so schwierig sein. Man kann sich da auch unterstützen lassen

Renate: von KI, damit man einfach, ich sag mal, so eine Grundstruktur hat.

Renate: Natürlich auch da wieder kein Copy-Paste, aber so einfach, dass das auch in

Renate: einem Stil geschrieben wird, diese Antworten.

Stella: Genau. Und wir haben für euch heute quasi vier Varianten mitgebracht.

Stella: Ganz am Schluss präsentieren wir euch die, die wir empfehlen würden,

Stella: die umfangreich ist, gerade wenn ihr eben im Bereich Community-Management arbeitet,

Stella: das regelmäßig nutzen möchtet.

Stella: Wäre das so das, was auf jeden Fall hilfreich ist. Da ist auch entsprechend

Stella: die Kapitelmarke gesetzt.

Stella: Aber wir haben auch nochmal vielleicht für Einsteiger:innen oder wenn ihr sagt,

Stella: hey, ich brauche das eigentlich nur in so seltenen Fällen, ich will da einfach

Stella: einen kurzen Prompt haben, wenn mir mal gar nichts einfällt, den ich nutzen kann.

Stella: Auch dafür haben wir jetzt erstmal den Einstieg mitgebracht.

Stella: Ich würde sagen, wir fangen positiv an.

Stella: Du hast es ja gerade angesprochen, manchmal bekommt man zwar positives Feedback,

Stella: einen guten Kommentar, aber einem fehlt dann vielleicht noch ein bisschen die

Stella: Muße, um etwas mehr als Danke rauszugeben.

Stella: Und dafür ist der erste Punkt.

Renate: Genau, also da würde ich quasi wirklich auch direkt sagen, und der ist auch

Renate: relativ kurz, also formuliere eine wertschätzende, individuelle Antwort auf

Renate: diesen positiven Kommentar.

Renate: Keine Floskeln, keine Emoji-Überladung und bedenke alles, was du über uns weißt,

Renate: über vielleicht auch den Kunden, die Kundin weißt.

Renate: Oder wenn du halt was hast, was nicht im Chatverlauf ist oder was auch vielleicht

Renate: nicht aus dem Kommentar hervorgeht, kannst du da natürlich auch nochmal ein

Renate: Dokument oder Link anhängen.

Renate: Also wenn es jetzt beispielsweise um ein bestimmtes Produkt geht.

Stella: Ich möchte meine Aussage nochmal korrigieren, dahingehend Einsteiger:innen in

Stella: dem Sinne gemeint, Einsteiger-Community-Management weniger im Sinne von KI-Nutzung,

Stella: weil das ist eben für alles, was wir euch hier jetzt zeigen mit diesen kurzen

Stella: Prompt-Voraussetzungen.

Stella: Entsprechend Daten müssen schon hinterlegt sein, sonst funktioniert das Ganze

Stella: nicht, sonst muss der Prompt eben umfangreicher gestaltet werden,

Stella: aber dazu kommen wir ja auch gleich nochmal.

Renate: Genau. Und dann kommt was, was ja schon ein bisschen heikler wird,

Renate: nämlich kritische Kommentare.

Renate: Kritische Kommentare. Erstens muss man sein Ego in die Tasche stecken.

Renate: Denn man muss von kritischen Kommentaren kann man ja auch viel Feedback nehmen,

Renate: was was Positives schon wieder ist. Man muss das in was Positives umwandeln.

Renate: Aber ich verstehe auch jeden, der sich zuerst vielleicht angegriffen fühlt.

Renate: Von daher ist es wichtig, da

Renate: sachlich und trotzdem auch wertschätzend zu formulieren und zu antworten.

Renate: Also würden wir da auch schreiben, okay, formuliere hier drauf eine sachliche,

Renate: deeskalierende Antwort.

Renate: Und dann könnt ihr natürlich den Kommentar auch nochmal einfügen, ist klar.

Renate: Und hier auch, das ist hier wichtig zu schreiben, was ist dein Ziel davon?

Renate: Also willst du Verständnis zeigen, möchtest du Verantwortung übernehmen, eine Lösung anbieten?

Renate: Also das kannst du natürlich dann nochmal ganz genau definieren und auch hier

Renate: wieder, okay, bedenke alles, was du weißt oder füge eben das noch hinzu,

Renate: was du weißt, was es nicht wissen kann.

Stella: Jetzt haben wir aber auch quasi die dritte Variante. Wir wollen ja vielleicht

Stella: auch mal eine Analyse haben.

Renate: Genau, wenn halt vor allem ihr selber nicht wisst, ist dieser Kommentar jetzt

Renate: überhaupt eine Antwort wert?

Renate: Also wenn da vielleicht was irgendwie, was wirklich sehr, sehr kritisches oder

Renate: also hast du dir mal Google-Bewertungen durchgelesen?

Stella: Ja, sowas. Ich glaube, das ist aber nochmal ein Feld für sich.

Renate: Halleluja.

Stella: Da gibt es ja ganze Geschäftsmodelle.

Renate: Darüber müssen wir nicht reden, dass da auch Kommentare existieren,

Renate: die einfach extremst unter der Gürtellinie sind. Also manche Kommentare...

Renate: Die muss man dann entweder nicht beantworten oder einfach auch löschen,

Renate: weil sowas hat einfach keinen Platz nirgendwo.

Renate: So, und wenn du dir aber nicht sicher bist, dann kannst du natürlich auch einfach

Renate: hier wieder in dein KI-Modell gehen und sagen, okay, analysiere diesen Kommentar,

Renate: ist eine Antwort sinnvoll oder nicht?

Renate: Wenn ja, schlage eine kurze, ruhige Antwort vor, die keine Eskalation erzeugt

Renate: und auch hier wieder bedenke alles, was du weißt oder füge eben an,

Renate: wenn es was noch nicht wissen kann.

Stella: Genau, gerade dabei, diese Einschätzung kann natürlich nur getroffen werden,

Stella: wenn die KI das entsprechende Wissen über das Unternehmen, über eure Tonalität, Produkte, Events etc.

Stella: Hat. Wenn das nicht vorhanden ist, dann ist es leider kein Anwendungsfall,

Stella: der an der Stelle wirklich sinnvoll ist.

Stella: Da müsst ihr eben entsprechende Informationen einfach reingeben,

Stella: weil sonst habt ihr eine oberflächliche Analyse.

Stella: Da wird bestimmt auch irgendwas bei rumkommen, weil KI schreibt leider in der

Stella: Regel nicht, Ach sorry, das kann ich dir eigentlich gerade gar nicht sagen,

Stella: sondern da kommt was, aber das bitte dann nicht unbedingt für voll nehmen in dem Sinne.

Stella: Also das sind jetzt erstmal die drei kurzen Prompts, wenn ihr eben entsprechend

Stella: Informationen hinterlegt habt, wenn das alles gut aufgegliedert ist.

Stella: Und jetzt haben wir den, ich wollte gerade sagen, hier den Master-Prompt.

Renate: Ich hätte jetzt auch gesagt,

Stella: Der Master Prompt. Da geht es eben darum, da haben wir ganz klassisch,

Stella: wir haben eine Rolle dabei, Aufgabe.

Stella: Es ist umfangreich, es erfordert ein wenig mehr Schreibarbeit,

Stella: aber dazu kann man das dann eben auch zum Beispiel hinterlegen,

Stella: wirklich, um es immer wieder zu verwenden.

Renate: Genau, also da kommen wir auch nochmal hinzu, gleich danach.

Renate: Wie können wir den denn jetzt auch langfristig nutzen, ohne dass ich mir den

Renate: jetzt jedes Mal aus dem Finger taugen muss?

Stella: Ihr findet ihn vollständig in den Shownotes. Wir werden jetzt aber ein bisschen

Stella: verkürzen, weil sonst lesen wir hier sehr lange ab.

Stella: Und das wollen wir natürlich nicht, sondern euch einfach hier auf der Tonspur

Stella: quasi die wichtigsten Eckdaten einmal mitgeben.

Stella: Und wie gesagt, alles andere gibt es ja dann zum Kopieren in den Shownotes.

Renate: Genau, also er ist ziemlich strukturiert. Das heißt auch hier wieder natürlich

Renate: Rolle, Aufgabe, Ziel. Ihr kennt das Spiel.

Renate: Rolle wäre in dem Fall ja Community-Social-Media-Manager für, also je nachdem.

Renate: Also ihr seht ja auch, in welcher Rolle ihr unterwegs seid, aber das ist tendenziell

Renate: die richtige Rolle für Kommentare beantworten und dann könnt ihr natürlich auch

Renate: noch sagen, was diese Rolle ausmacht, was ist wichtig,

Renate: professionell, humorvoll, was auch immer eure Unternehmenskultur ja auch ausmacht.

Renate: Und die Aufgabe wäre dann, direkt formuliere Antworten auf User-Kommentare unter

Renate: dem Social-Media-Post oder in den, was auch immer, wo eben immer in den Google-Kommentaren.

Renate: Und auch hier das Ziel, das ist eben wichtig. Was wollt ihr denn damit erreichen?

Renate: Wollt ihr einen Dialog offenhalten?

Renate: Bei Social Media macht das natürlich Sinn, denn da will man ja im Dialog,

Renate: weil man dann eben Kommentare hat, was wieder Attraction erzeugt.

Renate: Ihr kennt das Spiel oder willst du eher sowas machen wie Vertrauen erzeugen

Renate: oder eben Eskalation vermeiden, je nachdem ob das jetzt positive oder negative

Renate: Kommentare sind und dann auch sowas, dass es natürlich zur Markenstimme passt.

Renate: Obwohl, da ist natürlich Tiktok-Kommentare beispielsweise, sind da natürlich

Renate: nochmal was ganz anderes von Unternehmen. Kennst du so Tiktok-Kommentare?

Renate: Müsste man anders prompten dann.

Stella: Da kommen wir dann nochmal, also gerade wenn Unternehmen dann teilweise,

Stella: ich glaube auch auf Threads passiert das unter anderem, sich gegenseitig so

Stella: ein bisschen humorvoll probieren zu bashen und hochschaukeln.

Stella: Das nehmen wir jetzt mal aus.

Renate: Da müsste man dann zum Beispiel Beispiele reingeben. Könnte man auch machen.

Renate: Auch das ist möglich. Wenn halt das die Tonalität dann ist.

Renate: Aber ihr könnt natürlich dann nicht ein Prompt nehmen für alles.

Renate: Einmal für professionelle Kommentare und einmal eben für solche Tiktok-basierten Kommentare.

Renate: Da müsste man den einmal anpassen. Aber das Grundnetz ist trotzdem gleich.

Renate: Also das funktioniert trotzdem gleich, dass ihr hier auch eure Markensprache hinterlegt.

Stella: Und vor allen Dingen die Plattform. Ja, die müsst ihr auch immer dazugeben.

Stella: Also da fokust dann jeweils auf die Plattform, wo dann vielleicht der Kommentar

Stella: auch herkommt. Und wie du sagst, natürlich Magensprache geht dann auch mehr

Stella: in die Richtung Tonalität.

Renate: Ja, ja, genau.

Stella: Was für da alles eben Emoji-Nutzung vielleicht auch ein wichtiger Punkt.

Stella: Vielleicht gibt es ja Sachen, die wollt ihr gar nicht oder die nutzt ihr immer,

Stella: die gehören für euch dazu.

Stella: Also auch all sowas einmal quasi in diesem Basiskonstrukt einmal mit angeben.

Renate: Ganz genau. Und dann natürlich den Post. Also worum geht es denn?

Renate: Unter welchem Post oder in welchem Kontext ist denn dieser Kommentar gefallen?

Renate: Das ist schon eine relevante Information, dahingehend, wie man dann auch darauf reagiert.

Renate: Und dann sagen wir natürlich auch, okay, was ist jetzt der Kommentar des Users gewesen?

Renate: Also das heißt, da kopiert ihr den rein. Und natürlich auch,

Renate: was wünschen wir uns? Was soll denn jetzt hier das KI-Tool unserer Wahl machen?

Renate: Nämlich, es soll uns in dem Fall drei unterschiedliche Antwortvorschläge liefern.

Stella: Genau. Und wir haben das mal so ein bisschen eingegrenzt. Das sind Vorschläge,

Stella: die könnt ihr auch entsprechend anpassen.

Stella: Also zum Beispiel eine Variante, die eher sachlich ist.

Stella: Eine, die, du hast es gerade gesagt, auch im Zieldialog öffnet.

Stella: Aber auch eine, die ein bisschen lockerer ist. Vielleicht auch durchaus ein bisschen humorvoll.

Stella: Aber gerade Humor und KI, das ist immer so eine Sache.

Renate: Muss man prüfen.

Stella: Immer sowieso alles immer nochmal prüfen. Hier geht es eher so um Anregungen

Stella: sammeln und so. Deswegen...

Stella: Das wären unsere Vorschläge, aber auch das könnt ihr natürlich anpassen.

Stella: Übrigens, vor allen Dingen diesen oberen Teil mit Marke, Tonalität,

Stella: sprich, was eigentlich gesetzt ist und was sich nicht ändert,

Stella: das könnt ihr auch einfach immer so lassen, dass es dann quasi die Struktur

Stella: des Systempromps dir vorgibt.

Stella: Und was ihr dann eben individuell immer ausfüllt, ist Kommentar,

Stella: Kontext natürlich, also das, was eben logischerweise dann jedes Mal neu ist.

Renate: Genau. Und dann könnt ihr natürlich auch nochmal noch mehr den Output auch eingrenzen,

Renate: indem ihr sagt, okay, wie soll das denn aussehen? Wie lang soll das sein?

Renate: Weil die Erfahrung habe ich gemacht, wenn ich das mache, tendenziell schreibt

Renate: es zu viel. Ich möchte da ja keinen Roman drunter schreiben.

Renate: Also, dass man einfach auch die Sätze begrenzt.

Stella: Oder die Zeichen.

Renate: Ja, und das ist, entweder mag man das oder man mag das nicht,

Renate: ob das quasi das KI-Modell auch direkt sagen soll, erklären soll,

Renate: warum diese Antwort sinnvoll ist.

Renate: Wenn ihr da jetzt schon ewig im Game seid und ihr wisst, was ihr da macht und

Renate: ihr könnt es direkt bewerten, braucht ihr das jetzt nicht. Also könnt ihr euch das sparen.

Renate: Falls euch das interessiert und euch das auch weiterbringt, dann lohnt sich

Renate: das auf jeden Fall, das da mit reinzuschreiben.

Renate: Und auch hier nochmal, gibt man nochmal so diese Key Facts weiter.

Renate: Also bitte konkret auf diesen Kommentar antworten, nicht allgemein,

Renate: keine generischen Phrasen.

Renate: Also das können wir uns sonst auch direkt sparen.

Renate: Markenkonform bleiben und eben auch den Stil und die Länge an die Plattform anpassen.

Stella: Genau, also das wirklich nochmal komprimiert am Ende zusammenfassen und was

Stella: auch nochmal zum Ende des Prompts wichtig ist, ist gezielt nach Rückfragen zu fragen.

Stella: Sprich, ist irgendwas unklar? Gerade, wer weiß, vielleicht vergesst ihr mal

Stella: vernünftig den Kontext einzufügen.

Stella: Also da baut euch da selber nochmal so einen kleinen Notfallanker ein,

Stella: damit im Zweifelsfall da einfach nochmal, bevor das Ganze losgeht,

Stella: die drei, maximal drei Rückfragen gestellt werden seitens der KI,

Stella: die benötigt werden, um das Ganze wirklich gut zu lösen.

Renate: Falls ihr euch jetzt denkt, okay, also das ist jetzt ein ziemlich

Renate: langer Prompt dafür, dass ich einfach vielleicht nur Danke schreiben wollte.

Renate: Ja, also klar, das macht jetzt keinen Sinn für einen Kommentar.

Renate: Das macht eben Sinn, wenn Kommentare häufiger kommen. Und tendenziell hat man

Renate: ja, Kommentare ist nichts, was man einmal hat.

Renate: Und von daher kann man das als so ein langfristiges System aufbauen.

Renate: Also ich mache das ehrlich gesagt so, ich habe eben ein Projekt.

Renate: Also in ChatGPT ein Projekt, das quasi schon hinterlegt hat.

Renate: Und also in ChatGPT kann man ja die Projekte machen und du kannst direkt sagen,

Renate: okay, in diesem Projekt, was ist wichtig?

Renate: Was ist beispielsweise die Tonalität, worum geht es da?

Renate: Das, was wir gesagt haben, was du ja gesagt hast, was gesetzt ist,

Renate: können wir da direkt hinterlegen?

Renate: Müssen wir da jetzt nicht jedes Mal vom Neuen uns aus den Fingern saugen?

Renate: Und dann kann ich quasi das wirklich direkt immer in diesem Projekt nacheinander

Renate: machen, ohne da jedes Mal diesen Prompt zu schreiben. Man kann natürlich auch

Renate: einfach einen Custom GPT bauen beispielsweise, der auch darauf trainiert ist.

Renate: Auch das ist relativ einfach und da muss man eben nicht jedes Mal den Prompt schreiben.

Stella: Oder falls ihr eine KI-Lösung im Unternehmen habt, mit einer Prompt-Bibliothek

Stella: arbeitet, das wäre auch was, wo man genau das eben hinterlegen könnte,

Stella: um es einfach immer wieder abzurufen.

Renate: Genau. Und ein kleiner Hack noch an der Seite, beziehungsweise,

Renate: nee, ich habe noch eine andere Sache. Okay.

Renate: Also ich weiß jetzt nicht, wen das von euch betrifft. Und ich habe ja quasi,

Renate: seitdem das jetzt auch öffentlich ist, dass es Atlas gibt, den Browser von OpenAI, nutze ich den.

Renate: Und ich muss auch wirklich sagen, ich war selber überrascht, wie gut ich den finde.

Renate: Seitdem benutze ich den. Und da kannst du quasi, immer wenn dein Fenster offen

Renate: ist, kannst du einfach klicken, ChatGPT fragen.

Renate: Also da ist ein Button und dann öffnet sich direkt ChatGPT in deinem Fenster,

Renate: in deinem Browser-Fenster.

Renate: Und es hat auch Zugriff. Es sieht alles, was da eben in deinem Browser-Fenster da gerade abläuft.

Renate: Das heißt, es sieht beispielsweise auch den Post. Und das ist mein Ablauf.

Renate: Das heißt, ich habe in dem Projekt ja schon hinterlegt, was ich machen möchte. Und dann könnt ihr...

Renate: Eben klicken auf ChatGPT fragen, dann öffnet sich so zur Hälfte der Seite ChatGPT.

Renate: Ihr könnt euer Projekt-Chat aufmachen, dann weiß es, was da hinterlegt ist und

Renate: könnt dann einfach sagen, okay, bitte verfasse eine Antwort darauf,

Renate: denn dann hat es sowohl den Background mit eurem vorherigen Prompt als auch

Renate: den Kontext, nämlich den Kommentar und auch den Post beispielsweise, um den es geht.

Stella: Also verschiedene Varianten, wie ihr mit diesem Promptgerüst arbeiten könnt

Stella: und verschiedene Tools, mit denen das auch funktionieren sollte.

Stella: Und ich würde sagen, wir sind am Ende von dieser Folge angekommen.

Stella: Wir sind am Ende nur von der Folge. Ihr hört uns doch nächste Woche wieder.

Stella: Schaltet gerne ein. Vergesst nicht, auf Abonnieren zu drücken.

Stella: Das gilt auch für unseren Newsletter.

Stella: Dann kommen wir in eurem E-Mail-Postfach auch immer noch mit Prompt-Tipps alle zwei Wochen vorbei.

Stella: Also die Infos dazu gibt es in den Shownotes. Nächste Woche,

Stella: das darf ich nicht unterschlagen, geht es weiter mit unserer,

Stella: ja, ich würde sagen, Bewerbungsserie und zwar mit dem Thema Anschreiben.

Stella: Also, verpasst das nicht, abonniert uns und

Renate und Stella: 3, 2, 1, bleib sauber!

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